Teufelskanzel bei Irgersdorf

Der Sage nach soll sich der Teufel als Müllerbursche in der Nähe von Wilthen verdingt haben. Seiner Arbeit überdrüssig, soll er eines Tages wie ein brennender Schwefelball unter heftigem Getöse hierher geflogen sein und sich mit seiner Sippschaft auf den Steinen niedergelassen haben. Für die Leute der Umgebung wurde dies zu einem unheimlichen Ort, als sie erfuhren, dass hier der Belzebub hause. Der Name hat sich bis heute erhalten, weil man von den umherliegenden granitenen Felsblöcken, wie von einer Kanzel, eine schöne Aussicht in das Bautzener Land genießen kann.

Sonnenbeobachtungsphänomen an der Teufelskanzel

In der Oberlausitz und angrenzenden Regionen sind über 40 auffällige Felsen und Steingruppen bekannt, welche die Beobachtung der Winter- und Sommersonnenwende sowie des Frühlings- und Herbstanfangs mit Hilfe von Sichtfenstern und Sichtspalten durch Felsen hindurch, beziehungsweise mittels Peillinien über Steinspitzen und Felskuppen hinweg, ermöglichte. Darunter zählt auch die Teufelskanzel. www.goetterhand.de/